Der Rhein, die Loreley-Brücke und der Mythos
Meine Gedanken und Taten über die Loreley-Brücke

Ich lebe hier direkt am Loreleyfelsen

Als ich vor einigen Jahren hörte, dass man plant hier eine Brücke zu bauen, kamen mir als Künstler viele Gedanken und Fragen. Solch ein einmaliger und weltbekannter Ort wie die Loreley verlangt eine
„beeindruckende und unverwechselbare Brücke“, die mann weltweit beim Anblick auf Fotos, Bildern, Ansichtskarten etc. sofort mit der Loreley verbindet. Jeder soll auf Anhieb wissen, dass es so eine Brücke nur einmal gibt, nämlich an der Loreley (wie den Eifelturm in Paris, die Freiheitstatue in New York oder die Golden Gate Bridge in San Francisko).

Was für eine Brücke soll das sein?
Die grösste der Welt? Kein Platz!
Die teuerste? Kein Geld!
Einfache Rheinquerung? Eine Schande für solch einen Platz.
Es bleibt nur eine Möglichkeit übrig!
„Die Originellste”!

Also soll es eine Brücke sein, die viel mehr als nur eine reine Rheinquerung bietet, und nicht viel mehr kosten darf als eine normale Brücke die den Rhein überführt.

Nach einigen Entwürfen ist es mir gelungen die Brücke unter den Hut zu bringen: die Schwesterstädte, die Rheinquerung, der Blickfang, der Ausblick, die Originalität usw.

Da meine Kunstwerke Köpfe symbolisieren und weil alles im Kopf entsteht, habe ich, auf der Basis einer Bogenbrücke, folgende künstlerische Gestaltungen vorgenommen:
Die visualisierte Fortsetzung des Mythos Loreley!

Die Brücke symbolisiert zwei Gesichter, die Loreley und den Jüngling von der anderen Seite (St.Goar). Da, wo sie sich in der Mitte über dem Rhein treffen, vereinen sie sich unter einem Hut. Deren Haare reichen bis ans Ufer beider Seiten.

Im Hut sollen Gewerbeflächen von ca.1.800-2.400 m2 auf drei oder vier Etagen entstehen, die für das Vergnügen der Besucher sorgen, ebenfalls eine Aussichtsplattform rund um und auf dem Hut. So könnten sich die Besucher längere Zeit auf der Brücke aufhalten und Annehmlichkeiten geniessen, die Ihnen die verschiedenen Ladenbesitzer bieten könnten.
Ab einer Höhe von 4,5 m über der Fahrbahn bis unter den Hut entstehen ca. 150 Hotel-Zimmer.
Diese sind auf vier Etagen verteilt, die für ein einmaliges „Living-Bridge-Erlebnis" der Besucher sorgen werden.Die Besucher erreichen die Aussichtsplattform des Hutes über die Fussgängerwege und über die Treppe. Zusätzlich ist ein Pendelverkehr mit kleineren Bussen möglich. In der Mitte ist ebenso ein Aufzug realisierbar, womit ältere Menschen den Hut problemlos erreichen können und somit eine erhobene Aussicht auf den Rhein, den Loreley-Felsen und die beiden Schwesterstädte bekommen.
Die Baukosten für den Mehraufwand dieser Brücke könnten durch Verkauf oder Vermietung der Gewerbeflächen refinanziert werden.
Die Idee war erst in meinem Kopf, jetzt kommt sie in Ihren, ich hoffe, dass die Brücke bei Ihnen für gewisse Ergänzungen, Anregungen oder Aufregung sorgt.

Ivo